Die Burgenrunde.

Pirna - Bastei - Hohnstein - Stolpen - Pirna.

Tourenbeschreibung Die hier beschriebene Tour führt von Pirna über Dorf Wehlen und Lohmen zur Bastei, weiter zu den Burgen nach Hohnstein und Stolpen und über Dürrröhrsdorf zurück nach Pirna. Durch den überwiegend guten bis sehr guten Strassenbelag kann diese Tour auch für Rennräder empfohlen werden. Es gibt auch ein Höhenprofil dieser Tour. Weitere Dateien stehen im Downloadbereich bereit.

Auch diese Tourenbeschreibung beginnt am Pirnaer Bahnhof (Wegpunkt WP0-1). Von hier führt die Route an der Ampelkreuzung nach links auf die Brücke über die Elbe in Richtung des Stadtteiles Copitz. Kurz nach der ücke, da wo der Radweg aufhört, biegen wir nach rechts in die Schulstrasse ein. Dieser Strasse folgen wir bis zu deren Ende, wo wir nach links in die Niederleite einbiegen. Nachdem wir einige 100m diese entlang gefahren sind, müssen wir die Vorfahrt beachten und fahren halbrechts auf der Hauptstrasse weiter. Kurz darauf biegen wir an der eingegangenen Gaststätte "Felsenkeller" nach rechts in einen Wiesenweg ein (WP3-01). Es folgt ein kurzer Anstieg, danach überqueren wir einen großen Platz, wobei wir auf der linken Seite dieses Platzes bleiben und an dessen Ende in eine mit Zone 30 gekennzeichnete Strasse einfahren. Diese schmale Strasse fahren wir immer weiter; wenn diese nach rechts abzweigt, fahren wir weiter geradeaus auf einem unbefestigten Weg. Bald ist der Ortsteil Mockethal erreicht. Wenn die Vorfahrtsstrasse erreicht ist, fahren wir noch ein kleines Stück bergan. An der gleich folgenden Kreuzung biegen wir nach rechts (WP3-02) und nach 100m gleich wieder nach links ab. (Rennradfahrer sollten nicht links abbiegen sondern geradeaus auf der Strasse Richtung Dorf Wehlen bleiben. Diese stößt am Ortseingang (WP3-03) wieder auf die hier beschriebene Route.) Der Hof einer Schmiede wird umfahren und gleich darauf befinden wir uns auf einer schmalen Strasse die uns in die Herrenleite führt. In diesem Felsgebiet befand sich über viele Jahre ein Treibstofflager der verschiedenen deutschen Armeen. Auch über die Zwischenlagerung von Atommüll aus dem Versuchsreaktor des Zentralinstitutes für Kernphysik in Rossendorf wurde gemunkelt. Heute ist hier wieder ein alter Steinbruch in umstrittener Benutzung. Leider endet bald der gute Asphaltbelag und der Radler muss mit grobem Sandsteinpflaster vorlieb nehmen. Durch einen engen Einschnitt gelangen wir auf eine Hochebene und sehen das Örtchen Dorf Wehlen vor uns. Am Ortseingang biegen wir nach links in die Pirnaer Strasse ein (WP3-03), verlassen diese aber schon am Gasthof "Zur Eiche" (WP3-04), ebenfalls wieder nach links in Richtung Lohmen, den Heimatort von Nicolai. Auf gut asphaltierter und wenig befahrener Strasse tangieren wir diesen Ort und biegen am Forsthaus nach rechts auf die stark befahrene Strasse von Pirna nach Hohnstein ab (WP3-05). Diese Strasse benutzen wir vorerst bis zum Abzweig zur Bastei an einer Tankstelle (WP3-06). Hier ist der Verkehr wieder etwas geringer und das Fahren angenehmer. Bald erreichen wir die Hotelanlage der Bastei (WP3-07). Es empfiehlt sich, die Räder abzustellen und einen Gang zur berühmten Basteiaussicht zu unternehmen. 190m über der Elbe stehend (durch Geländer vor dem Absturz geschützt) hat man von hier einen fantastischen Ausblick auf die Felsenwelt des Elbsandsteingebirges. Auch die 1851 errichtete Basteibrücke aus Sandstein und die Ruinen der Felsenburg Neurathen sollte man sich ansehen. Bei schönem Wetter kann dies allerdings ob des mächtigen Touristenansturms zur Tortour werden.

Leider müssen wir nun ein Stück auf gleichem Weg zurück. Wenn wir uns wieder auf freiem Feld befinden, sehen wir eine einzeln stehende Birke am rechten Strassenrand. Kurz vor dieser biegen wir nach rechts in einen Feldweg ab. Dieser Abzweig ist mit einem Wanderwegweiser "Rathewalde, Bruno-Barthel-Weg" gekennzeichnet (WP3-08). Der gut befahrbare Weg bringt uns schnell nach nach Rathewalde. Beim Erreichen dieses Ortes biegen wir am Stop-Schild an der Kirche nach links. Diese Dorfstrasse bringt uns wieder zurück auf die vielbefahrene Strasse in Richtung Hohnstein, in welche wir nach rechts abbiegen(WP3-09). Als Entschädigung für die vielen Autos erhalten wir schöne Ausblicke auf die Tafelberge der Sächsischen Schweiz und bei guten Sichtverhältnissen auch bis hinein nach Böhmen. Am auffälligsten dort ist sicherlich der Vulkankegel des Rosenberges (Ruzovsky vrch oder Ruzak, 619m) im Osten und der langgestreckte Hohe Schneeberg (Decinsky Sneznik, 723m) im Süden. Bald sind wir an der Hocksteinschänke angekommen (WP3-10) und erreichen damit den Rundkurs einer ehemaligen Rennstrecke. Im Inneren der Hocksteinschänke sind einige Fotos von Rennveranstaltungen zu sehen. Auf dieser großräumigen Kreuzung biegen wir die zweite Strasse nach rechts ein. Etwas unterhalb ist ein Parkplatz zu sehen. Von hier lohnt sich ein kleiner Abstecher zum Hockstein.
Zurück am Parkplatz (man kann auch auf dem Waldweg abkürzen, die Verbindung zur Strasse ist zu sehen) geht es nun in rasanter Fahrt auf der Rennstrecke hinab in das Tal der Polenz (WP3-11). Doch Vorsicht! Die Serpentinen können auch für Radfahrer gefährlich eng werden. Leider müssen wir uns auf der anderen Seite aber wieder hinauf arbeiten. Dafür werden wir aber mit der Besichtigung der imposanten Burganlage des Städtchens Hohnstein belohnt. Wir verlassen den steilen Marktplatz (WP3-12) auf einer anfangs sehr schmalen, asphaltierten Strasse und diesen malerischen Ort in Richtung Neustadt/ Sebnitz und bewegen uns auf einer mäßig befahrenen Strasse. Vorbei an einer Siloanlage (WP3-13) biegen wir 900m weiter an einer Bushaltestelle nach links in Richtung Neustadt ab (WP3-14). An dieser Kreuzung tangieren wir die ehemalige Schmalspurbahn von Hohnstein durch das Schwarzbachtal nach Goßdorf-Kohlmühle. Durch die intensive Landwirtschaft ist von der Trassierung hier allerdings nicht mehr viel zu sehen. Kurz hinter dem Teich biegen wir wiederum nach links in Richtung Cunnersdorf ab (WP3-15). Gleich darauf folgt eine Abzweigung, an welcher wir die Hauptstrasse verlassen und die linke (gerade) Strasse wählen. Wir fahren nun oberhalb des Ortes Cunnersdorf (WP3-16)auf einer teils asphaltierten, teils mit Betonplatten ausgelegten Landwirtschaftsstrasse entlang und erreichen bald darauf nach starkem Gefälle wiederum das Tal der Polenz. Die in der Talsohle befindliche Gaststätte Bockmühle (WP3-17) lädt zur Stärkung für den folgenden Anstieg ein. Nach dieser Arbeit führt uns der Weg nur leicht ansteigend durch Felder. Wir kreuzen eine Strasse (WP3-18) und befinden uns nun auf einem gut ausgebauten Radweg. Dieser führt uns durch sanfte Hügel nach Langenwolmsdorf. Kurz vor dem Ort passieren wir den Viadukt der Eisenbahnlinie Dürrröhrsdorf - Neustadt. Bei der Einmündung in die Hauptstrasse (WP3-19) folgen wir dieser nach links. Kurz darauf begrüßt uns das Ortsschild der Burgstadt Stolpen. Wir biegen unmittelbar danach rechts ab (WP3-20) und kämpfen uns auf einer gepflasterten Strasse in das Zentrum des Städtchens empor. Beim Erreichen einer großen Kreuzung kurz nach der Post biegen wir in den mittelalterlichen Kern ein(WP3-21). Durch umfangreiche Bauarbeiten folgt man am besten der Beschilderung "Burg", denn Einbahnstrassen sind zur Zeit keine Einbahnstrassen und sonst freie Strassen sind gesperrt. So erklimmen wir die letzten Meter bis zur Burganlage (WP3-22).

Wir verlassen Stolpen auf der Hauptstrasse links am Friedhof vorbei in Richtung Pirna unter Benutzung der großen Kreuzung (WP3-23), welche wir schon bei der Einfahrt in den Stadtkern benutzten. Entspannend lassen wir uns den Berg hinab rollen bis wir in eine kleine Strasse nach rechts abbiegen (WP3-24). Diese heißt "Untere Strasse", vor der Abzweigung steht ein Hinweisschild auf die Gaststätte "Altstädter Einkehr", direkt an der leicht zu übersehenden Abzweigung stehen zwei Hinweisschilder auf einen Baubetrieb und eine Physiotherapie-Praxis namens Müller. Wir überfahren den Hof einer landwirtschaftlichen Anlage und gelangen gleich darauf auf einen kombinierten Fuß- und Radweg. An dessen Beginn steht eine kleine Holzhütte mit Tisch und Bänken. Nach genußvoller und ruhiger Fahrt durch diese Felder gelangen wir an eine asphaltierte Strasse (WP3-25). Wir biegen nach links auf diese ein und gelangen so bald nach Helmsdorf. Die linksabbiegende Hauptstrasse verlassen wir auf geradem Wege. Es geht an der Grundschule vorbei und immer weiter geradeaus bis wir an die Einmündung in die Wilschdorfer Strasse gelangen (WP3-26). Hier biegen wir nach links ab und lassen uns bis in das Tal der Wesenitz rollen. Unmittelbar nach der Brücke über dieses Bächlein biegen wir zweimal nach rechts in einen weiteren kombinierten Rad- und Fußweg ab (WP3-27). Im Garten des Hauses, welches wir auf diese Art und Weise umfahren, ist eine kleine Garteneisenbahn aufgebaut. Dieser angenehme Radweg führt uns nun durch ein kühles Wäldchen und durch Felder nach Dürrröhrsdorf. Nach dem Passieren des Bahnhofes (WP3-28) biegen wir nach rechts ab. Nach kurzem Gefälle queren wir die Hauptstrasse (WP3-29) und fahren eine kleine Steigung in Richtung Porschendorf hinauf. Es folgt eine Abfahrt bis in den Ort Porschendorf hinein. Am Ortseingang wird der Viadukt der ehemaligen Eisenbahnlinie Dürrröhrsdorf - Weißig unterquert (WP3-30). Auf dem Viadukt verläuft die Eisenbahntour Weißig. An der Abzweigung im Ort wählen wir die gerade Strasse in Richtung Liebethal (WP3-31). Es folgt der letzte quälende Anstieg dieser Tour; oben angekommen, fahren wir an der Abzweigung nach rechts (WP3-32) und lassen uns gemütlich in den Pirnaer Vorort Liebethal rollen. Eine schmale Strasse bringt uns wieder in das Tal der Wesenitz hinab. Nach dem Passieren der ehemaligen Pappfabrik (WP3-33) sind die Steigungen dieser Tour Vergangenheit. Am Gasthof Jessen verlassen wir auf geradem Wege die nach rechts abbiegende Hauptstrasse (WP3-34). Durch lockere Bebauung fahren wir durch diesen Pirnaer Stadtteil bis an eine Kreuzung gleichrangiger Strassen und biegen da nach links in den Tannenweg ein (WP3-35). (Auch hier sollten sich die Benutzer eines Rennrades wieder von der beschriebenen Strecke trennen und der Beschilderung "Zentrum" folgend zur Elbbrücke gelangen.) Wir fahren nun ganz in der Nähe meiner Arbeitsstelle vorbei, überqueren auf einer kleinen Holzbrücke an der Dietzmühle die Wesenitz und biegen gleich darauf nach rechts in einen Wiesenweg ein. Dabei muß das quer über den Weg stehende Geländer galant umfahren werden. Diesem Weg folgen wir, kreuzen die viel befahrene Basteistrasse (WP3-36), kurz danach die Eisenbahnlinie Pirna - Dürrröhrsdorf und gelangen alsbald an eine Einmündung auf eine Hauptstrasse (WP3-37). Hier fahren wir auf dem kurzen Radweg geradeaus weiter, durchqueren das Zentrum von Copitz und erreichen die Elbebrücke. Nun sind es nur noch wenige Meter bis wir am Ende der Brücke nach rechts abbiegen und wieder den Bahnhof von Pirna (WP0-2) und damit den Endpunkt dieser Tour erreichen.

Die Wolfsschlucht unterhalb des Hocksteines. Blick auf Stadt und Burg Hohnstein. Blick auf Burg Hohnstein.
Die Wolfsschlucht unterhalb des Hocksteines. Blick auf Stadt und Burg Hohnstein. Blick auf Burg Hohnstein.
Der Marktplatz in Hohnstein. Blick auf Burg Stolpen. Blick auf Stadt und Burg Stolpen.
Der Marktplatz in Hohnstein. Blick auf Burg Stolpen. Blick auf Stadt und Burg Stolpen.
Viadukt bei Langenwolmsdorf. Viadukt in Porschendorf.  
Viadukt der Bahnlinie Pirna - Dürrröhrsdorf - Neustadt bei Langenwolmsdorf. Viadukt der eingestellten Bahnlinie Dürrröhrsdorf - Weißig in Porschendorf.  

Literaturempfehlung:

  • Große Karte der Sächsischen Schweiz (1 : 30.000), Kartographischer Verlag Rolf Böhm, Bad Schandau, ISBN 3-910181-09-0
  • Stolpen und das Stolpner Land (1 : 20.000), Kartographischer Verlag Rolf Böhm, Bad Schandau, ISBN 3-910181-14-7
  • Sächsische Schweiz, Kompass Spezial Wanderkarte (1 : 50.000), Heinz Fleischmann Geographischer Verlag , Starnberg, ISBN 3-87051-633-X
  • Detlef Krell, Urlaubshandbuch Sächsische Schweiz, Reise Know How Verlag Peter Rump, Bielefeld 1999, ISBN3-89416-630-4

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