Die Eisenbahntour Schwarzbachtal.

Pirna - Königstein - Schwarzbachtal - Hohnstein - Lohmen - Pirna.

Tourenbeschreibung

Die hier beschriebene Tour führt von Pirna über den Elberadweg nach Königstein. Hier wird mit der Fähre übergesetzt, weiter geht es über Rathmannsdorf, Kohlmühle, entlang einer ehemaligen Eisenbahnlinie durch das romantische Schwarzbachtal nach Hohnstein. Von dort auf einem Teil einer ebenfalls ehemaligen Rennstrecke nach Hohburkersdorf und weiter über Lohmen zurück nach Pirna. Da diese Tour manchmal nur über Schotterpisten und Wiesenwege führt, kann ich diese nicht für Rennräder empfehlen. Der gesamte Höhengewinn beträgt 601m. Es gibt auch ein Höhenprofil dieser Tour. Weitere Dateien stehen im Downloadbereich bereit.
Auch diese Tourenbeschreibung beginnt am Pirnaer Bahnhof (Wegpunkt WP0). Diese Tour kann aber auch etwas verkürzt werden, wenn der Startpunkt durch das Benutzen der S-Bahn nach Bad Schandau verschoben wird. Zugverbindungen können bei der Internet-Auskunft der Deutschen Bahn abgerufen werden. Wer die Option der verkürzten Tour nutzt, bewegt sich nach dem Verlassen des Bahnhofes in Bad Schandau nach links in Richtung Elbebrücke. Nach dem Überqueren der Elbe wird nach dem Parkplatz nach rechts abgebogen und unter der Brücke hindurchgefahren. Hinter der Aral-Tankstelle muß nach rechts in eine Einbahnstraße abgebogen werden. An der folgenden Gabelung muß die Vorfahrt beachtet werden. Von hier sind es nur noch wenige Meter bis zur Kreuzung, wo nach links der Elberadweg abzweigt. Wir fahren jedoch geradeaus weiter. Hier am Edeka-Markt treffen wir auch auf die beschriebene komplette Route von Pirna.
Doch hier noch die Beschreibung mit Startpunkt in Pirna. Vom Bahnhof (WP0) fahren wir an der Ampelkreuzung gleich nach links, fahren jedoch nicht auf die Brücke hinauf sondern bleiben auf der Straße direkt rechts neben der Brückenauffahrt. Nach nur wenigen Metern wird nach links unter der Brücke hindurchgefahren, anschließend gleich wieder nach rechts abgebogen. Gleich darauf ist auch schon der Elberadweg erreicht. Am Bootshaus des Rudervereins biegen wir nach rechts auf den Radweg ein und folgen diesem stromauf. Der Parkplatz hinter dem Schiffsanleger wird überquert und dahinter finden wir uns auf dem Elberadweg wieder. Besonders an Wochenenden mit schönem Wetter herrscht hier Hochbetrieb, denn es gibt auch einen netten Spielplatz. Oftmals steht auch ein kleiner Imbißwagen zur Stärkung bereit. In Obervogelgesang ist die nächste "Tränke". Der an den Bahnschienen gelegene Gasthof hat ebenfalls einen Imbißwagen mit breitem Angebot am Radweg zu stehen. Hier gibt es auch Möglichkeiten, sich auf den bekannten Biergartengarnituren aus dem Baumarkt niederzulassen. Nach einigem leichten bergan und -ab ist Stadt Wehlen erreicht. Wir fahren weiter direkt neben den Eisenbahngleisen. Wenn die Straße nach rechts ansteigt, fahren wir geradeaus weiter in eine Senke hinab. Dabei in der Senke nicht nochmals nach links abbiegen sondern weiter auf dem Radweg bleiben. Dieser führt nun im ständigen Auf und Ab weiter nach Rathen. Unterwegs bieten sich herrliche Ausblicke auf die Felsenwelt des Elbsandsteingebirges. Auch das eine oder andere Schiff der größten und ältesten Raddampferflotte wird man auf der Elbe sehen. Nach einer Abfahrt verlassen wir den Wald. Von dieser Stelle kann man die hoch über der anderen Flußseite gelegene, weltberühmte Bastei erkennen. Es folgt eine kurze, steile Abfahrt, während der nach links abgebogen wird. Die Bahngleise werden hier direkt am Bahnhof an einer Schranke überquert. Die Chance, daß die Schranke geschlossen ist, ist relativ hoch; immerhin handelt es sich hier um eine der am stärksten befahrenen Strecken Europas. Wir bleiben auf der als Straße erkennbaren Strecke, fahren vorbei am riesigen Parkplatz. Hier in Rathen gibt es natürlich auch eine ganze Menge Möglichkeiten der Einkehr. Auch in Rathen gilt: Wenn die Straße nach rechts ansteigt, biegen wir wieder nach links ab und bleiben auf der schmalen Straße in Elbnähe. Autoverkehr gibt es hier glücklicherweise kaum. Nochmals wird an einer Bahnschranke die Eisenbahn gequert, gleich dahinter gibt es einen schönen Rastpunkt mit überdachten Holzbänken und -tischen. Nach etwa 20km und 50 Minuten Fahrzeit in Königstein angekommen, wechseln wir mit der Fähre die Elbseite. Pro Person mit Fahrrad kostet dies 1,20 EUR. Auf der andere Flußseite fahren wir weiter stromauf. Es geht vorbei am Naturfreundehaus, welches zur Übernachtung während einer längeren Tour zu empfehlen ist. Über Prossen gelangen wir nach Rathmannsdorf. Auf einer gepflasterten Straße erreichen wir eine Kreuzung (WP7-01). Der Elberadweg zweigt hier nach rechts ab, wir fahren jedoch nach links. Hier ist auch der Punkt, an dem wir mit der abgekürzten Route vom Bahnhof in Bad Schandau zusammentreffen. Hier befindet sich auch ein oben schon erwähnter Lebensmittelmarkt, an dem man seine Tourvorräte auffrischen kann. Auf der leider sehr schlechten und nicht gerade gering befahrenen Straße gelangen wir nach Porschdorf. Hier biegt die Hauptstraße nach links ab und führt einen steilen Berg hianuf (WP7-02). Wir bleiben jedoch unten im Tale und folgen der mit Richtung Hohnstein ausgeschilderten Straße. Nach weiteren 1,5km biegen wir am Waldrand nach rechts in eine schmale Straße ein (WP7-03). Am Abzweig stehen mehrere Hinweisschilder, am auffälligsten vielleicht das der Gaststätte "Ochelbaude". Auf dieser im Jahre 2001 erneuerten Straße fahren wir im Tal des Flüßchens Sebnitz leicht bergan. Parallel verläuft die Eisenbahn Bad Schandau - Neustadt, wegen der vielen Brücken und Tunnel auch "Sächsische Semmeringbahn" genannt. Wenn wir das Örtchen Kohlmühle erreichen, sehen wir rechts ein mächtiges Fabrikgebäude mit sehr hohem Schornstein. Dabei handelt es sich um die 1902 erbaute Linoleumfabrik. Hier gibt es auch einen Werksverkauf und so kann man in das Innere des Fabrikgebäudes gelangen. Schon die herrlichen, kunstvoll verzierten, gußeisernen Treppen sind eine Augenweide. Am Ortseingang müssen wir an einer Einmündung nach rechts abbiegen. Vorbei an den ehemals umfangreichen Bahnhofsanlagen (WP7-04) führt die Fahrt. Von hier folgen wir in weiten Teilen der Trassierung der ehemaligen Schmalspurbahn. Diese ging am 30.04.1898 in Betrieb und führte über 12.174m hier von Kohlmühle durch das Schwarzbachtal nach Hohnstein. Am 27.05.1951 verkehrte der letzte Zug auf dieser Strecke. Wir überqueren am Bahnhof nicht die Gleise sondern bleiben noch auf der Straße links der Bahngleise. Kurz darauf zweigt halbrechts ein Fahrweg ab. Dieser verläuft weiter am Bach und wir folgen diesem. Kurz darauf erreichen wir einen Bahnübergang. Hier bieten sich nun zwei Möglichkeiten:
1.) Man kann das Gleis überqueren, über einen Wiesenweg immer am Bach entlang fahren, auf einer schmalen Brücke die Sebnitz überqueren und so zu einem Bahnwärterhaus gelangen. Dieser Weg ist einigermaßen gut befahrbar, aber relativ feucht. Auf die Brücke gelangt man über ein kleines Treppchen mit etwa 5 Stufen.
2.) Oder man fährt auf einem Trampelpfad direkt neben dem Gleis entlang bis zum Bahnhäuschen. Dieser Weg ist ziemlich schmal, holprig, und manchmal streift man Büsche.
Ich bevorzuge den Wiesenweg.
Auf diesem Abschnitt der Route haben wir eine Grenze überfahren; die vom Sandstein zum Lausitzer Granit. An dem erwähnten Bahnwärterhäuschen (WP7-05) treffen die beiden Routen wieder aufeinander. Und hier ergeben sich nun gleich wieder zwei Möglichkeiten:
1.) Man kann der Bahnstrecke weiter folgen. Dazu erklimmt man hinter der fehlenden Brücke (siehe Bilder) den Bahndamm. Oben sieht man deutlich den weiteren Velauf. Auf einem Viadukt wird die Sebnitz überquert. Vorsicht, es gibt hier kein Geländer. Kurz darauf verschwindet die Bahnstrecke in einem Tunnel (Schwarzbergtunnel, 63m lang). Er ist nicht lang, aber logischerweise dunkel. Durch die schlechte Bodenbeschaffenheit kann man auch nicht gerade schnell fahren um den Dynamo dazu zu bewegen, daß er genügend Strom für die Lampen liefert. Hinter dem Tunnel erstreckt sich eine Wiesenfläche, die Schloßwiese. An deren Ende treffen wir wieder mit dem anderen Tourenvorschlag zusammen.
2.) Wir bleiben auf dem Weg am Bach. Unter dem Viadukt hindurch folgen wir dem Weg. Es geht einen kurzen Anstieg hinauf, dann gelangen wir an eine Abzweigung (WP7-06). Wir folgen dem Sebnitztalweg links hinab. Dieser ist mit einem "roten Punkt" markiert. Der Weg führt über eine Brücke nahe der Mündung des Schwarzbaches über die Sebnitz. Unmittelbar davor steht steht links eine kleine Schutzhütte, rechts stand die 1985 nach einem Blitzschlag niedergebrannte Buttermilchmühle. An dieser Stelle sei auf eine etwa 1km weiter sebnitzaufwärts gelegene Mühle hingewiesen, die Sputhmühle. Deren Besitzer Robert Sputh ließ sich 1892 das "Verfahren zur Herstellung von Holzfilzplatten oder Holzfilzdeckeln" für Österreich-Ungarn, die USA und das Deutsche Reich patentieren. Diese Holzfilzdeckel werden heutzutage millionenfach hergestellt und mit bunten, werbenden Motiven bedruckt. So schützen sie ebenfalls Millionen von Kneipentischen. Besser bekannt sind diese Produkte unter dem Namen Bierdeckel. Zurück zur Tour. Wir queren die die Buttermilchwiese und fahren unter der Eisenbahn hindurch, der Markierung "gelber Strich" folgend. Nun sind wir im Schwarzbachtal. Nur noch einige Meter und wir gelangen an ein kleines Brückchen (WP7-07). Hier führt links hinauf ein Weg zur Ruine des Goßdorfer Raubschlosses. Der Aufstieg dauert zu Fuß etwa fünf Minuten und ist sehr zu empfehlen. Die Umgebung des Raubschlosses ist auch für eine ausgiebige Rast gut geeignet. Wieder unten bei den Rädern angelangt, führt die Fahrt weiter talaufwärts. Wir treffen auf der Schloßwiese mit der Route durch den Tunnel zusammen.
Die Tour durch den Tunnel ist kürzer, läßt aber den Abzweig zum Raubschloß aus. Alternativ kann man natürlich auch durch den Tunnel fahren, am Ende der Schloßwiese nach rechts abbiegen und zum Raubschloß fahren. Allerdings muß man dann eben den gleichen Weg bis zur Wiese wieder zurückfahren. Wir folgen nun mehr oder weniger dem Bahndamm durch das romantische Schwarzbachtal hinauf. Mit etwas Glück kann man einen der seltenen Feuersalamander oder Schwarzstörche beobachten. Nach einem weiteren Tunnel (Maulbergtunnel, 37m lang) verlassen wir den Bahndamm und wechseln eine breite Brücke benutzend die Bachseite. Schon in Sichtweite des Parkplatzes am Ausgang des Schwarzbachtales gelangen wir an einen Wegweiser, an dem etwas erhöht auch zwei einfache Bänke stehen (WP7-08). Wir verlassen den breiten Weg und benutzen wieder den Bahndamm. Der Wegweiser zeigt Krumhermsdorf, Neustadt und den "gelben Strich" an. Auf einer schmalen Brücke überqueren wir den Schwarzbach und verabschieden uns von diesem. Durch einen Einschnitt erreichen wir bald darauf den Ort Lohsdorf. Wenn wir die Straße erreichen, sehen wir links das Landgasthaus "Zum Schwarzbachtal" (WP7-09). Dieses eignet sich besonders für Feinschmecker zur Einkehr. Man vermutet einen einfachen Dorfgasthof, sieht sich jedoch völlig getäuscht. Für die schnelle Einkehr ist dies nichts, man muß schon etwas Zeit mitbringen, wird jedoch durch vorzügliche Kost entschädigt. An diesem Gasthof biegen wir nach links in die Niederdorfstraße ein. Diese fahren wir bergan bis zu einer Serpentine (WP7-10). Die Haupstraße biegt nach links ab, wir fahren jedoch dem Wanderwegweiser folgend gerade die Alte Böhmische Glasstraße hinauf. Diese ist nach einem Stück als Spielstraße gekennzeichnet. Weiter bergan geht die Fahrt, bis wir die Häuser von Lohsdorf hinter uns lassen. Es folgt ein kurzer Schwenk nach rechts und gleich wieder nach links, denn wir fahren weiter auf dieser schmalen, asphaltierten Straße bergan. Ab und zu stehen an der Seite Bänke und verleiten zu einer kleinen Pause. Über freies Feld fahrend gelangen wir an eine Kreuzung (WP7-11). Zur Orientierung steht hier eine alte Sandsteinsäule. Diese weist uns den Weg nach rechts in Richtung Ehrenberg. Wir biegen also rechts ab, jedoch schwenken wir nach 100m gleich wieder nach links in einen gut beschaffenen Feldweg ein. Diesem folgend gelangen wir bei Kilometer 37,17 an eine Kreuzung (WP7-12). Links stinken Misthaufen vor sich hin. Hier folgt die Tour für ein kurzes Stück der Burgenrunde, allerdings in umgekehrter Richtung. Geradeaus über die Kreuzung würde die Burgenrunde weiter führen. Hier kann man also auch beide kombinieren und deren Verlauf weiter folgen. Wir biegen jedoch nach links auf die Straße ein. Auf der rechten Seite scheinen ein paar Fahrzeuge der Eisenbahn vergessen worden zu sein, denn da steht noch ein kleiner Bauzug. An einer durch in der Nähe stehende Silos weithin sichtbaren Abzweigung (WP7-13) kann man die Route hier abändern und links nach Bad Schandau zurückfahren. Die Entfernung beträgt etwa 10 km und die Strecke geht fast nur bergab. Der Zustand der Straße ist jedoch erbärmlich, auch wenn der Beginn der Straße darüber täuschen mag. Wir wollen jedoch weiter gerade nach Hohnstein fahren. In Hohnstein wird an einer Stützmauer gebaut. Die Verkehrsführung wird durch Ampeln geregelt. Da der Notfußweg sehr schmal ist sollten sich auch Radfahrer in Geduld üben und die sechs Minuten lange Rotphase abwarten. Vom ungewöhnlich steil angelegten Marktplatz in Hohnstein (WP7-14) empfiehlt sich ein kurzer Abstecher hinauf auf die Burg. In rasanter Fahrt geht es nun vom Markt hinab in das Polenztal. Hier stoßen wir auf die Rennstrecke "Großdeutschlandring" (WP7-15). Wir biegen im Tale nach rechts in diese Rennstrecke ein und fahren gemächlich bergan. Links lädt gleich darauf der Gasthof "Rußigmühle" zur Rast ein. Kurz darauf befindet sich rechts die Pension "Heeselichtmühle". Da es durch die Unvernunft einiger Verkehrsteilnehmer hier eine Vielzahl von Unfällen gab, wurde die Strecke etwas zurückgebaut. Künstliche Einengungen, Geschwindigkeitsbegrenzungen und häufige Polizeikontrollen sollen die Raserei etwas einschränken. Der Erfolg läßt allerdings noch zu wünschen übrig. Wenn wir den Wald verlassen, haben wir auch den langen Anstieg bald hinter uns gebracht. Die Rennstrecke verläuft in einer weit gezogenen Linkskurve weiter. In dieser Linkskurve geht scharf links eine alte, schmale Straße ab (WP7-16). Diese benutzen wir, um dem Verlauf der Rennstrecke etwas zu entgehen. Die Fahrt geht weiter bergan und auf der Kuppe erreichen wir den Ort Hohburkersdorf. Wir queren die Rennstrecke und fahren vor der Brücke (WP7-17) rechts in das Tal hinab. Auch hier verlockt eine Gaststätte zur Rast. Die Rennstrecke ist auch gleich Bestandteil ihres Namens: "Einkehr zur Rennstrecke". Wir rollen den Berg hinab und entweder in die Gaststätt hinein oder (besser) biegen vor der Tür der Kneipe nach rechts ab. Diese Straße wird außerhalb des Dorfes zum Feldweg. Von hier haben wir schöne Ausblicke hinüber nach Burg Stolpen und auf die Hügel der Lausitz. Nach anfänglichem leichten Ansteigen geht die Fahrt jetzt leicht bergab. Am Ende der Felder erreichen wir am Waldrand eine Wegeskreuzung (WP7-18). Ein Wegweiser kennzeichnet eine Radroute nach links. Wenn man nicht gerade für eine Trialmeisterschaft trainieren möchte, sollte man diese Route allerdings tunlichst meiden. Stattdessen fahren wir weiter geradeaus auf einem wunderbar angelegtem Waldweg. Dieser führt dann auch wieder bergab, dort sollte man auf die quer über die Fahrbahn verlaufenden Entwässerungsrinnen achten. Wir folgen diesem Weg immer weiter geradeaus, die Einmündung eines asphaltierten Weges von rechts ignorieren wir einfach. Bald ist die Ortschaft Lohmen erreicht. Anfangs radeln wir durch eine Gartensiedlung, später kommen dann auch die ersten Häuser. Nachdem wir einen Teich passiert haben, biegen wir nach halblinks ab. Kurz darauf ist dann auch schon eine Hauptstraße erreicht (WP7-20). In diese biegen wir nach rechts ein und rollen ins Tal hinab. Wir folgen der Hauptstraße bis wir an das Ortsende kommen. Nach dem letzten Haus auf der rechten Seite fahren wir nach rechts in einen ausgebauten Feldweg. Der Abzweig ist mit einem Hinweisschild "Agrarproduktion Zur Bastei" gekennzeichnet (WP7-21). Wir fahren am Gelände dieser Agrargenossenschaft vorbei und kommen an eine Kreuzung. Wir biegen nach links und kurz darauf an einer Sandsteinsäule wieder nach rechts ab (WP7-22). Auf diesem Feldweg hoppeln wir bis zum Ortseingang von Pirna. An der folgenden Kreuzung fahren wir über die Hauptstraße hinweg in eine kleine Wohnstraße hinein. Direkt an der Kreuzung (WP7-23) befindet sich die Gaststätte "Weiße Taube". Hier gibt es auch einen Bereich, in dem draußen im Freien gesessen werden kann. Durch die Siedlung Zatzschke fahrend gelangen wir nach einem Übergang über die eingegangene Bahnlinie in die Herrenleite an eine weitere Kreuzung (WP7-24). Auch diese wird geradewegs überquert und weiter geht die Fahrt hinab bis in das Elbtal. Wir folgen immer weiter der Hauptstraße an der Elbe entlang. Auf der anderen Elbseite ist die Altstadt und auf dem Berg Schloß Sonnenstein zu sehen. Bald ist auch schon die Elbebrücke erreicht. Unmittelbar vor der Brücke biegen wir nach links ab, fahren unter der Brücke hindurch und gelangen nach dreimal rechts abbiegen auf die Brücke. Die Elbe wird überquert und bei erster Gelegenheit wieder nach rechts abgebogen. Nun geht es nur noch unter der Eisenbahn hindurch und der Bahnhof von Pirna (WP0) und damit der Endpunkt dieser Tour ist erreicht.
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Der Dampfer "Stadt Wehlen" vor Pirna-Posta. Linoleumwerk in Kohlmühle. Fehlende Brücke im Sebnitztal.
Der Dampfer "Stadt Wehlen" vor Pirna-Posta. Das große Linoleumwerk in Kohlmühle. Fehlende Brücke im Sebnitztal. Hier trennen sich die Strecken nach Hohnstein und Neustadt.
Fehlende Brücke im Sebnitztal. Viadukt über die Sebnitz. Viadukt über die Sebnitz.
Fehlende Brücke im Sebnitztal. Viadukt der Kleinbahn über die Sebnitz. Viadukt der Kleinbahn über die Sebnitz.
Das Goßdorfer Raubschloß. Das Goßdorfer Raubschloß. Schlund des Maulbergtunnels.
Das Goßdorfer Raubschloß. Das Goßdorfer Raubschloß. Schlund des Maulbergtunnels.
Im romantischen Schwarzbachtal. Blick über die Hügel der Lausitz bei Lohsdorf. Vergessene Schienenfahrzeuge?
Im romantischen Schwarzbachtal. Blick über die Hügel der Lausitz bei Lohsdorf. Dies wurde wohl beim Abbau der Eisenbahnanlagen hier vergessen.
Literaturempfehlung:
  • Große Karte der Sächsischen Schweiz (1 : 30.000), Kartographischer Verlag Rolf Böhm, Bad Schandau, ISBN 3-910181-09-0
  • Wanderkarte Brand - Hohnstein (1 : 10.000), Kartographischer Verlag Rolf Böhm, Bad Schandau, ISBN 3-910181-06-6
  • Topographische Karte Blatt 43 - Sächsische Schweiz - Pirna (1 : 25.000), Landesvermessungsamt Sachsen, Dresden 1996, ISBN 3-86170-903-1
  • Peter Rölke, Wander- und Naturführer Sächsische Schweiz Band 2, Berg- und Naturverlag Peter Rölke, Dresden 2000, ISBN 3-934514-09-X
  • Detlef Krell, Urlaubshandbuch Sächsische Schweiz, Reise Know How Verlag Peter Rump, Bielefeld 1999, ISBN3-89416-630-4
Last update:
25.06.2005
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